Das Nachrichtenportal oe24.at berichtet am 07.05.2010 über die am selben Tag vereinbarte Kooperation zwischen der FPÖ und der extrem rechten katalanischen „Plataforma per Catalunya“ (PXC). Dort heißt es unter anderem:
Die Anliegen der beiden Parteien, etwa ein Einwanderungsstopp oder das Eintreten für ein “Europa der Vaterländer” mit Föderalismusprinzip, seien sehr ähnlich, betonten die Vorsitzenden Heinz-Christian Strache und Josep Anglada i Rius.
Freiheitliche Politik sei für ganz Europa wichtig, so Strache. Man müsse deshalb auch ein alternatives europäisches Konzept, ein „Europa der Vaterländer“, das föderal und nicht als zentralistischer Bundesstaat strukturiert werde, diskutieren – das sehe auch die „Plataforma per Catalunya“ so. Weiters sei die spanische Partei ebenso wie die FPÖ gegen Massenzuwanderung und die Islamisierung Europas sowie für soziale Gerechtigkeit. (…)
Dass die “Plataforma per Catalunya” von Korrespondenten deutschsprachiger Zeitungen als rassistisch und rechtsextrem bezeichnet wird, weist Strache als “unsinnige Verleumdungen” und “Diffamierungen” zurück. Man erlebe Derartiges auch mit der FPÖ, es werde versucht, ein “falsches Bild” herzustellen. Man habe sich aber selbst ein Bild gemacht, so Strache, und die spanische Partei lehne Rassismus “vehement” ab und habe mit totalitärem Gedankengut nichts zu tun.
Er freue sich auf die Zusammenarbeit, diese solle etwa im Rahmen gemeinsamer Veranstaltungen forciert werden, erklärte der FPÖ-Chef, weiters wolle man Initiativen und “Volksentscheide” etwa gegen den EU-Beitritt der Türkei vorantreiben. (weiter lesen)
Josep Anglada i Rius trat unter anderem beim Anti-Islamisierungskongress der extrem rechten Pro Bewegung im Mai 2009 in Köln und beim Neujahrsempfang der Fraktion von Pro Köln am 17.01.2010 im Kölner Stadtrat auf.