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Lesetipps

Die Welt Online hat heute „die 10 besten Krimis des Monats März 2010“ präsentiert. Darunter gleich mehrere Bücher, in denen Rassismus und Neonazismus Thema sind. Dass in den gewollt schnodderig gehaltenen Kurzrezensionen Begriffe wie  „Rassenkampf“ und „Neger“ verwendet werden, nervt allerdings.

1. Roger Smith: Blutiges Erwachen
A. d. Engl. v. Jürgen Bürger und Peter Torberg. Tropen, Stuttgart. 356 S., 19,95 Euro.
Kapstadt: Am Strand schnitzt ein Serienkiller an Blondinen. Zwei Tik-Junkies überfallen Waffenhändler Joe. Roxy durchlöchert Joe. Ex-Bulle Billy hat Schuldgefühle. Kapstadt als Rassenkampf-Gierstadt: Smith splattert, trasht und junkt, dass es kracht. (Rezension bei WDR 2)

4. Angelo Petrella: Nazi Paradise
A. d. Italien. v. Bettina Müller Renzoni. Pulp Master, Berlin. 120 S., 12,80 Euro.
Neapel: Beim Verdreschen des Negers, der eine Kameradin gebumst hat, fällt Petrellas Erzähler Bullen in die Hände. Für sie muss er den PC eines Villenbesitzers auf Capri knacken. Sonst gibt es Knast. Memoiren eines Neofaschisten: Fix und dreckig. (Rezension bei Arte und bei WDR 2)

5. Wolfgang Schorlau: Das München-Komplott
Kiepenheuer&Witsch, Köln. 336 S., 8,95 Euro.
München/Berlin: Was reitet das BKA? Dengler wird vom früheren Dienstherrn beauftragt, den Anschlag von München 1980 zu untersuchen. Wird Spielball höchster Kreise. Und stochert im Urschlamm des Rechtsextremismus. Hart am politischen Wind. (Rezension bei Arte und Interview mit dem Autor)

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