Das TV-Magazin Monitor hat am 25.02.2010 über „pro NRW – Bürgerbewegung im braunen Sumpf“ berichtet. Dabei ging es auch um die europäischen Partner der rechtsextremen und islamfeindlichen Organisation, etwa aus Tschechien:
Sommer 2009: Die ultrarechte tschechische Parteivorsitzende Petra Edelmannova spricht auf Einladung von Pro NRW in Köln. Ihre Partei Narodni Strana hatte zuvor in einem TV-Wahlspot im Nazi-Jargon gegen Sinti und Roma gehetzt. Wörtlich heißt es im Wahlspot:
„Die Endlösung der Zigeunerfrage … ist Vorbild für alle europäischen Staaten.“
Ebenfalls ein gerngesehener ausländischer Gast ist der italienische Rechtsaußen Mario Borghezio (Lega Nord):
Mario Borghezio. Der Politiker der Lega Nord wurde von einem italienischen Gericht verurteilt, weil er mit einer Truppe Gleichgesinnter unterwegs war, die Zelte von Migranten mit Fackeln angezündet hatten.
Reporter: „Ist es für Sie auch kein Problem, dass der von Ihnen eingeladene Redner Borghezio von der Lega Nord ein verurteilter Straftäter ist?“
Judith Wolter, pro NRW: „Nein.“
Die Sprache kommt zudem auf den Schweden Patrick Brinkmann, eine der undurchsichtigsten Figuren in der europäischen Szene. Angeblich will er die pro-Bewegung in nächster Zeit mit fünf Millionen Euro unterstützen.
Der Beitrag von Norbert Hahn und Ralph Hötte kann auf den Internetseiten von Monitor angesehen werden. Das Manuskript steht hier als Download (PDF) bereit.
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