Wie der antifaschistische Infodienst „blick nach rechts“ vor wenigen Tagen berichtet hat, ist es in der russischen Hauptstadt Moskau im vergangenen Jahr zu 26 Morden und 25 Fällen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung mit fremdenfeindlichen Hintergrund gekommen. Beim bnr heißt es weiter:
Insgesamt, so der Chef der Hauptstadt-Polizei, Wladimir Kolokolzew, seien 62 Übergriffe auf Ausländer, vorwiegend dunkelhäutige Einwanderer, verübt worden. Angaben der Nichtregierungsorganisation Sova zufolge wurden im Jahr 2009 von Rechtsextremisten 60 Menschen umgebracht und mehr als 300 Personen bei fremdenfeindlichen Übergriffen verletzt. Unter den Getöteten sind auch mehrere Antifaschisten. Zuletzt war am 16. November 2009 in Moskau Iwan Chutorskoi, Mitbegründer der Moskauer Sektion der „Red and Anarchist Skinheads“ (R:A.S.H.), ermordet worden. Seit 2004 wurden in Russland rund 300 Menschen bei rassistisch motivierten Taten getötet und mehr als 1300 verletzt.









