Nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Schweiz wird derzeit über die Atompolitik debattiert. Die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei (SVP) ist dabei ganz auf Seiten der Atomlobby. Am Samstag, dem 24.01.2010, verabschiedeten die rund 400 Delegierten des SVP-Parteitages in Stans (Kanton Nidwalden) mit großer Mehrheit eine Resolution „für eine sichere, günstige und umweltfreundliche Stromversorgung“. Die Erklärung fordert Ersatz für in die Jahre gekommene Atommeiler Beznau und Mühleberg und einen Ausbau der heimischen Stromproduktion. Gleichzeitig sprach sich die Partei gegen Subventionen für erneuerbare Energien aus. Ebenfalls eine Absage erteilte die Partei Plänen, die steigende Nachfrage mit zusätzlichen Stromimporten zu kompensieren. Damit würde man sich in eine gefährliche Abhängigkeit vom Ausland begeben.









