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Großbritannien: Rechtsgerichtete nordirische Miliz schließt Entwaffnung ab

Die rechtsgerichteten Unionisten der Ulster Defence Association (UDA) haben nach Medienberichten ihre Entwaffnung abgeschlossen. Das teilte Die letzten der Anführer des politischen Arms der UDA, Frankie Gallagher, auf einer Pressekonferenz in Belfast mit. Die UDA soll für rund 400 Morde während des Bürgerkriegs in Nordirland verantwortlich sein. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet dazu am 06.01.2010 unter anderem:

Die Entwaffnung war von einer unabhängigen internationalen Kommission unter Leitung des kanadischen Generals John De Chastelain überwacht worden. Die katholischen Republikaner in Nordirland treten für die Vereinigung mit der Republik Irland ein, während die protestantischen Unionisten für den Verbleib bei Großbritannien sind.

Zwei andere pro-britische Gruppierungen, die Ulster Volunteer Force (UVF) und das Red Hand Commando (RHC), hatten im vergangenen Juni ihre Entwaffnung abgeschlossen. Die katholische Untergrundorganisation Irisch-Republikanische Armee (IRA) hatte ihre Waffenarsenale bereits vor vier Jahren zerstört.

Ulster Volunteer Force, Red Hand Commando und Ulster Defence Association sind in Großbritannien verboten und gelten als Terror-Organisationen. [weiter lesen]

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