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Österreich: Antifaschistische Parolen auf Haider-Skulptur

Eine vor wenigen Wochen vor dem Klagenfurter Bergbaumuseum aufgestellte Skulptur zum Gedenken an den rechtsextremen Politiker und früheren Landeshauptmann Jörg Haider ist in der Nacht auf Mittwoch, den 30.12.2009, von Unbekannten mit antifaschistischen Parolen versehen worden. Das Denkmal war von privaten Geschäftsleuten in Auftrag gegeben und vor dem Museum aufgestellt worden, in dem noch bis zum 26. Januar 2010 die von rechten Kreisen initiierte Ausstellung „Dr. Jörg Haider. 1950 – 2008“ gezeigt wird.

Die Schwester Haiders, die Nationalratsabgeordnete und stellvertretende BZÖ-Fraktionsvorsitzende Ursula Haubner, verurteilte die „Attacke“ auf das Denkmal am Donnerstag als „beschämend“. In einer Presseerklärung vom 31.12.2009 hieß es:

Wie erst jetzt bekannt wurde, hatten Unbekannte bereits in der Nacht zum Mittwoch das Denkmal vor der Jörg-Haider-Gedenkausstellung in Klagenfurt mit gelbem Lack antifaschistische Parolen auf den Granit gesprüht und den Stein mit Klebern verunstaltet. Nach ersten Schätzungen beträgt der materielle Schaden an die 4.000 Euro. […]

Haubner erinnert daran, dass das von Privatleuten finanzierte und gespendete Ehrenmal, das Verbindende betonen sollte. Es steht unter dem Motto „Hand mit Hand fürs Heimatland“ und besteht aus zwei Granitblöcken, die mit sich schüttelnden Händen verbunden sind. „Es ist beschämend, wenn es heute noch Denkmalstürmer gibt, die ihr undemokratisches Verständnis nur in Vandalismus und Beschimpfungen ausdrücken können“, so Haubner.

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