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Schweiz: Die rechtskonservativen Zündler hinter der Anti-Minarett-Initiative

Der Rechtsextremismusexperte Anton Maegerle gewährt in der Ausgabe 25-26/2009 des Informationsdienstes „blick nach rechts“ einen Blick auf die führenden Protagonisten der Schweizer Anti-Minarett-Initiative. In seinem ausführlichen Beitrag heißt es unter anderem:

Prominenter Kopf des „Egerkinger Komitees“ und des „Initiativkomitees ‘Gegen den Bau von Minaretten’“ ist der über die Schweizer Grenzen hinaus bekannte SVP-Politiker Ulrich Schlüer (Jg. 1944). Nationalrat Schlüer ist seit 1979 Chefredakteur der Zeitung „Schweizerzeit“. Regelmäßig erscheinen in dem Blatt muslimfeindliche Texte, und in ihrem Bücherdienst bietet die Zeitung verschiedene einschlägig bekannte Bücher von Autoren wie Alain de Benoist, Hans-Helmuth Knütter und Josef Schüßlburner an. Zu den deutschen Mitarbeitern der „Schweizerzeit“ zählen die Rechtsaußen Roland Baader und Christa Meves. Ende November wurde in der „Schweizerzeit“ behauptet, dass ein Minarett „ein Mittel zur Signalisierung und Visibilisierung der fortschreitenden Etablierung des Islams bzw. der Muslime mit ihrer kulturell-religiösen Identität in der hiesigen Gesellschaft“ sei. […]

Präsident der Anti-Minarett-Initiative ist der SVP-Nationalrat Walter Wobmann (Jg. 1957). Wobmann meint, dass ein Minarett „keinen religiösen Charakter“ habe und ein Verbot „in keiner Art und Weise gegen unsere Glaubens- und Religionsfreiheit“ verstoße. Ende Januar 2009 nahm Wobmann an einer Konferenz europäischer Rechtsparteien in Wien teil. Ausrichter der Konferenz war das Freiheitliche Bildungsinstitut der FPÖ. Vor Ort waren auch bundesdeutsche Rechtsextremisten, darunter der DVU-Bundesvorsitzende Matthias Faust und sein Stellvertreter Ingmar Knop sowie für die “pro“-Bewegung Markus Beisicht, Judith Wolter und Markus Wiener. [weiter lesen]

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