Auf dem Dach seines Gebäudes in Bussigny VD bei Lausanne hat ein Geschäftsmann ein Minarett errichtet. Damit will er gegen den Volksentscheid vom 29. November protestieren. Das Portal Nachrichten.ch berichtet dazu am 10.12.2009:
„In der Schweiz gibt es keine Probleme mit den Muslimen. Aber mit der Abstimmung haben wir ein Problem geschaffen“, sagte Guillaume Morand, Chef einer Schuhkette. Mit dem Minarett will er nicht provozieren. „Es ist lediglich eine Botschaft des Friedens“, erklärte er. „Jene welche die Anti-Minarett-Initiative lanciert haben, sind die Provokateure.“ „Es tut mir weh zu sehen, dass die Schweiz Lob von den schlimmsten Parteien Europas erhält“. [weiter lesen]
Eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP mit einem Bild des Türmchens findet sich hier.
Zuvor hatten bereits Schüler des Berner Lerbermatt-Gymnasiums und der Pfarrer der reformierte Kirche in Zürich mit ähnlichen Aktionen ihren Unmut über das Minarett-Verbot zum Ausdruck gebracht.









