Ungarn, Wahlen | 10.12.2009 | eurorex

Ungarn: Fidesz-Rechtsaußen Oszkár Molnár darf nicht wieder kandidieren

Die deutschsprachige ungarische Zeitung Pester Lloyd berichtet am 10.12.2009 darüber, dass der umstrittene Fidesz-Abgeordnete und Bürgermeister des Ortes Edelény bei den kommenden Parlamentswahlen nicht wieder antreten wird. In sarkastischem Ton heißt es dazu:

Ein Ende nimmt jetzt die Fidesz-Karriere des berühmtesten ungarischen Bürgermeisters, Oszkár Molnár. Der „Mayor of Edelény“, was schon irgendwie nach Fürst der Finsternis klingt, aber ein kleines verwirrtes Rumpelstilzchen meint, wird nicht mehr auf der Landesliste der Partei für die kommenden Wahlen stehen. Er hatte im Wochenrhythmus mal schwangere Romafrauen, mal Juden (inkl. Kommunisten), mal Schwule (inkl. Kommunisten) beleidigt. Zumindest bei den Schwulen hat er wohl übertrieben, die gibt es anscheinend auch bei den Konservativen (wenn auch viel weniger schwuchtelig als bei den Sozis), weshalb auch dort nun genug Stimmen zusammen kamen, um den homophoben Waldschrat dauerhaft in die Provinz zu bannen. [weiter lesen]

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