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Ungarische Nationalisten wollen Allianz mit FPÖ

[Nachrichten] In einem Interview mit dem österreichischen Magazin ›NEWS‹ hat sich der Vorsitzende der rechtsextremen ungarischen Bewegung ›Jobbik‹, Gábor Vona, für eine Allianz mit der FPÖ ausgesprochen.

»Soweit ich weiß, handelt es sich bei ihr, ähnlich wie bei Jobbik, um eine Partei, die die Heimat verteidigt«, erklärt Vona, »insofern ist denkbar, dass wir gerade im EU-Parlament das Gespräch mit deren Führern suchen werden, um eine Allianz zu bilden, die aus der EU ein Projekt starker Nationalstaaten macht und nicht eines der Bürokraten.«

Derzeit gäbe es eine solche Zusammenarbeit aber noch nicht, räumte Vona ein.

»Leider gibt es noch keine Kontakte, was daran liegt, dass wir bisher nur eine außerparlamentarische Kraft sind. Doch das wird sich rasch ändern, und dann ist alles möglich.«

›Jobbik‹ ist derzeit noch nicht offiziell als Partei registriert. Dennoch werden ihr von Meinungsforschern bei der Europawahl am 7. Juni 2009 bis zu 1o Prozent der Stimmen zugetraut.

Der 30-jährige Vona ist auch Vorsitzender der paramilitärischen ›Ungarischen Garde‹, gegen die derzeit ein Verbotsverfahren läuft. Dennoch waren in Budapest am vergangenen weitere 650 Mitglieder öffentlich vereidigt worden. Sie schworen,

»zur Verteidigung eines arg geprügelten Vaterlandes« und »für die Heimat im ärgsten Fall auch Blut fließen zu lassen.«

Die rechtsextreme Miliz soll mittlerweile über 2.000 Mitglieder haben. Sie gilt als Roma-feindlich.

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